Nachhaltig Einkaufen ...
Produkte aus natürlichen und wiederverwerteten Materialien, nachwachsenden Rohstoffen, ökologischem Anbau und fair-sozialer Herstellung liefern einen wichtigen Beitrag zum weltweiten Umwelt-, Klima- und Tierschutz.
Wir haben auf folgende Eco-Punkte geachtet:
Naturfaser aus Bambus, Hanf, Leinen, Bio-Baumwolle/Baumwolle, chemiefrei, kompostierbar, aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), biologisch abbaubar, wieder verwend- oder verwertbar, nachwachsenden Rohstoffen, Recycling/Upcycling Material, recycle-fähig, Energiesparer, Fair Trade, Unternehmen mit sozialem Engagement, für eine saubere Umwelt
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Fairtrade und Bio Zertifikate - Qualitätssiegel: Weitere Infos: reisen-umweltfreundlich.de/informationsseiten/
Die Materialien und ihre Vorteile:
Naturfasern bieten viele Vorteile für Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden, sie können in den biologisch-ökologischen Kreislauf zurückgeführt werden (Abfallvermeidung). Besonders bei empfindlichen Naturfasern wird zunehmend der ökologische Landbau, die moderne klima-, boden- und wasserschonende Landwirtschaft ohne Einsatz von Chemikalien - z.B. synthetisch-chemischen Pestiziden (Insektizide, Herbizide, Fungizide) bei der Düngung und ohne Gentechnik - eingesetzt (kbA - kontrolliert biologischer Anbau).
Nachhaltige Materialien und Rohstoffe umfassen darüber hinaus eine zukunftsorientierte umwelt-, gesundheits- und sozialverträgliche Produktion und Herstellung:
- Fairer Handel und ethisch korrekte Produktionsbedingungen (ausreichende Entlohnung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen- und plätze: Arbeitsschutz, geregelte Arbeitszeiten, richtige Beleuchtung und Beheizung, keine Kinderarbeit)
- Berücksichtigung des Einsatzes nachwachsender Ressourcen
- Vorgänge zur Wiederverwertung und Vermeidung nicht abbaubarer Abfälle, Sichwort: Recycling/Upcycling
- Reduzierung eines übermäßigen Energiekonsums
Weitere Infos: reisen-umweltfreundlich.de/informationsseiten/
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Bio-Baumwolle (kbA)/Baumwolle
Die Baumwollpflanze (Samenfaser) gehört zur Gattung der Malvengewächse, ist die meist genutzte Naturfaser und gedeiht in den tropischen und subtropischen Regionen. Sie ist reißfest, strapazierfähig, hautfreundlich und widerstandfähig, nicht wärmend und kann 20 % des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, sie trocknet nur langsam.
Aufgrund der Empfindlichkeit der Pflanze wird bei dem konventionellen Baumwollanbau - meist Monokulturen aus USA, China und Afrika - jährlich über 1 Mio. Tonnen Pestizide und 25 % davon Insektizide verarbeitet.
Anbau und Verarbeitung nach ökologischen Kriterien (Zertifikate: z.B. GOTS, SKAL, OCIA, IMO) aus kontrolliert biologischem Anbau erfolgt ohne Chemikalien ( z.B. frei von Schwermetallen und Formaldehyd, ohne Chlorverbindungen und Ammoniak usw. ). Die Baumwollpflanzen werden organisch gedüngt.
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Hanf
Hanf, die wiederentdeckte traditionsreiche Nutzpflanze, bietet mit ihren Eigenschaften als Bastfaser nicht nur für Textilien, sondern auch für die Medizin/Pharmazie wertvolle Rohstoffe. Diese robuste Pflanze ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, unempfindlich gegenüber Insektenbefall und Krankheiten und macht somit den Einsatz von Chemikalien nahezu überflüssig (organischer Anbau). Der Wasserverbrauch ist im Gegensatz zur Baumwolle gering.
Das Hanfmaterial ist langlebig und strapazierfähig, nimmt die Feuchtigkeit gut auf und ist genauso kühlend wie Leinen. Hanffaser ist unempfindlich gegen Bakterien, Pilze und Motten und hat eine antibakterielle Wirkung.
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Bambus und Bambusviskose
Der seidige Bambusstoff ist leichter als Baumwolle und nimmt das dreifache an Feuchtigkeit auf und leitet diese ab (atmungsaktiv). Bambus hat eine natürliche, antibakterielle Wirkstoff und ist geruchs abweisend.
Bambus ist die neue umweltfreundliche Faser aus dem asiatischem Raum. Die Bambuspflanze ( - gehört botanisch zu den Gräsern -), ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, kann in vier Jahren bis zwölf Meter hoch werden. Die unempfindliche, leichte Pflanze ist stark belastbar und muss kaum gedüngt und bewässert werden und gilt als sehr hautfreundlich. Bambus benötigt keine Herbizide und Pestizide (Baumwolle verbraucht 25% ).
Bambusviskose-Gewebe hat die gleichen Textil-Eigenschaften wie reines Bambus, ist sehr weich, seidig und angenehm für die Haut und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Das natürliche Bambusrohr wird zur Verarbeitung in einen flüssige Masse umgewandelt (semi-natürlich, semi-synthetisch). Für die Aufbereitung wird bei Bambus weniger Wasser als bei Baumwolle benötigt.
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Leinen
Die Bastfaser Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen und umwelt- und klimafreundlich hergestellt. Die Faser ist feiner und reißfester als die Baumwollpflanze, hautfreundlich und atmungsaktiv. Die glatte Oberfläche von Leinen nimmt wenig Schmutz an und wirkt Bakterien hemmend - Leinen kühlt, knittert stark und ist kaum dehnbar.
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Naturkautschuk
Dieser nachwachsender Rohstoff wird als Milchsaft aus der Rinde des tropischen Gummi- und Kautschukbaumes "Hevea brasiliensis" Süd-Ostasiens gewonnen. Nur 10 % des Energieaufwandes (Düngerverbrauch) bei der Herstellung gegenüber der chemischen Herstellung benötigt.
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Öko-Leder
Ökoleder wird bei Konservierung nicht chemisch behandelt; das Leder wird in einem sehr arbeits- und zeitaufwendigem Gerbverfahren auf rein pflanzlicher Basis bearbeitet (vegetabile Gerbung). Es werden keine Chrommonoküle benutzt, die Allergien auslösen können, wenn sie über die Haut in den Körper gelangen.
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Recycling-Materialien - wiederverwertete Materialien
Aus schlecht abbaubaren Abfallstoffen (z.B. Altpapier, PVC-Kunststoffen ect.) wird mit erneutem Energieeinsatz ein wieder verwertbarer Sekundärstoff entwickelt.
Upcycling ist ein Unterbegriff von Recycling, wobei das Ergebniss von Upcycling die Aufwertung von ansonsten nicht mehr benötigten Stoffen (Abfallprodukten) ist.
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Fair TradeZiel des Fairen Handels ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika zu verbessern. Dabei ermöglichen gerechte Handelsbeziehungen und verlässliche Preise den Arbeitern, ihre Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern.
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